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Historie











Historisches zum Feuerwehrwesen in Steinhorst

In den Unterlagen des Landesarchivs in Schleswig wird im Jahre 1799 erstmalig über den Brandschutz im Amtsbezirk Steinhorst berichtet.
Zu der Zeit verfügte die Brandwehr über eine Feuerspritze mit 150 Fuss Schlauch, zwei kleine Handspritzen, 30 lederne Feuereimer  und sechs
Feuerleitern.
Die Brandwehr des Gutsbezirks Steinhorst bestand bis zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1934.
Im Jahr 1908 gab es einen  lebhaften Schriftverkehr zwischen dem Domänenpächter und dem Kreis wegen der Anschaffung zweier neuer  Feuerspritzen, die dann letztendlich bei der Firma Beduwe in Aachen gekauft wurden.
1906 war der Hufner Dabelstein aus Siebenbäumen Oberbrandmeister.
1909 übernahm dieses Amt der Zimmerermeister Elberling aus Steinhorst. Später waren die Gutsverwalter Green und Lübbert Brandmeister.

Zum Dienst in der Wehr waren verpflichtet:


     7 Steiger
     20 Spritzenmänner
     10 Wasserträger
     4 Ordnungsmänner


Auf die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Steinhorst weist ein  Protokoll der Mitgliederversammlung vom 28.5.1934 hin.


Die Wehr setzt sich unter der Führung des Löschzugführers Cay Jansen sowie fünf weiteren Vorstandsmitgliedern aus acht Steigern,  14 Spritzenmannschaftsmitgliedern und 11 Wassermannschaftsmitgliedern  zusammen.
Hornist war Emil Beecken.
Feuerhörner befanden sich im Gutsbüro und  im Gemeindebüro.


Die Wehrführung in den zurückliegenden Jahren lag in den Händen von:


     Cay Jansen
     Paul Fischer sen.
     Ernst Schütt
     Günther Wardius
     Herbert Schmidt
     Reinhard Mielke

     und aktuell Björn Strampfer


(zusammengestellt am 13.9.2009 von H.P. Strunck aus Unterlagen, die von Christian Schwarz erarbeitet wurden)




Einweihung des Steinhorster Ehrenmals am Volkstrauertag 1973

Stifter: Martha & Adolf König